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	<title>konzeptW &#187; Allgemein</title>
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		<title>Aktive Förderung des Digitalumstiegs bei Satellit und Kabel</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 12:08:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Durch eine „Roadmap“ der AG Digitalisierung, die die Interessen aller wesentlichen Beteiligten koordiniert, und durch erste Arbeiten zur zielgerichteten Information der betroffenen Haushalte in Deutschland fördert die Deutsche TV-Plattform aktiv den bevorstehenden Digitalumstieg bei Satellit und Kabel.
Die bis 30. April 2012 vorgesehene Beendigung der analogen Satellitenübertragung der Fernsehprogramme bedarf „vorausschauenden Handelns aller Beteiligten“, erklärte Jörg-Peter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Durch eine „Roadmap“ der AG Digitalisierung, die die Interessen aller wesentlichen Beteiligten koordiniert, und durch erste Arbeiten zur zielgerichteten Information der betroffenen Haushalte in Deutschland fördert die Deutsche TV-Plattform aktiv den bevorstehenden Digitalumstieg bei Satellit und Kabel.<br />
Die bis 30. April 2012 vorgesehene Beendigung der analogen Satellitenübertragung der Fernsehprogramme bedarf „vorausschauenden Handelns aller Beteiligten“, erklärte Jörg-Peter Jost, Vorstandsmitglied der TV-Plattform in einer Pressemitteilung: &#8220;Zur umsichtigen Planung ist die Koordinierung der Interessen aller Akteure notwendig. Hierfür bietet die Deutsche TV-Plattform als branchenübergreifende Vereinigung das geeignete Forum.&#8221;</p>
<p><span id="more-124"></span></p>
<p>Unter der Leitung von Jost werden in der &#8220;Roadmap&#8221; der ArbeitsgruppeDigitalisierung die Maßnahmen und Meilensteine bis zur Umstellung auf die ausschließlich digitale Satellitenübertragung über die Astra-Satelliten definiert. Dabei werden auch die Wechselwirkungen mit der Digitalisierung der Kabelhaushalte analysiert und geeignete Schritte zur Steigerung der Nutzung digitaler Programmangebote durch die Kabelhaushalte<br />
vorgeschlagen.</p>
<p>Durch die vollständige Umstellung auf digitale Übertragung können wertvolle Ressourcen effizienter genutzt sowie die Übertragungsqualität und Vielfalt der Programmangebote erhöht werden. Gerade für die Übertragung von Inhalten im High Definition Standard HDTV wird künftig mehr Datenrate benötigt. Laut dem Digitalisierungsbericht 2009 der Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK) der Landesmedienanstalten haben bereits 55 Prozent der deutschen Haushalte Zugang zu digitalem Fernsehen. Den größten Anteil stellen dabei die Satelliten-Haushalte, die schon zu drei Viertel digital empfangen. Rund vier Millionen analoge Satellitenhaushalte müssen bis zum Abschalttermin noch auf Digitalempfang umstellen.</p>
<p>Von den ca. 19 Millionen Kabelkunden nutzt jeder Dritte inzwischen auch digitale TV-Programme. Die Kabelnetzbetreiber setzen jedoch bis auf weiteres neben der digitalen auch die Übertragung des analogen Kabelfernsehens fort, da viele Kabelkunden den Komfort des gewohnten analogen Empfangs schätzen.</p>
<p>Bereits erfolgreich auf Digitaltechnologie wurde in Deutschland das Antennenfernsehen umgestellt. In gemeinsamer Anstrengung haben die Marktbeteiligten in den Jahren 2003 bis 2008 schrittweise die analoge durch die digitale Terrestrik (DVB-T) abgelöst. Auch bei diesem Prozess hat die Deutsche TV-Plattform wichtige Koordinierungsarbeit geleistet. Mehr noch als beim inselweisen Umstieg einzelner Regionen auf DVB-T ist der zu Ende April 2012 vorgesehene gleichzeitige bundesweite Umstieg bei Satellit eine große Herausforderung für ganz Deutschland. Neben den Direktempfängern in Satelliten-Haushalten sind auch viele Kabelnetzbetreiber betroffen, die ihre Signale über Satellit empfangen.</p>
<p>Die „Roadmap“ der Deutschen TV-Plattform beinhaltet daher auch Aktionen zur Aufklärung und Information von Handel, Handwerk und Verbrauchern. Als erster Schritt wird gerade ein Verfahren erarbeitet, mit dem sich die Haushalte informieren können, ob sie vom Umstieg betroffen sind. Eine unkomplizierte Handhabung und die zielgenaue Ansprache der betroffenen Nutzer sollen eine allgemeine Verunsicherung verhindern. Eine weitere Zielsetzung der Deutsche TV-Plattform ist es, unter Einbeziehung von Verbänden und weiterer Multiplikatoren die Kommunikationskampagnen der beteiligten Branchenkreise zu koordinieren und miteinander zu verzahnen.</p>
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