Das digitale Antennenfernsehen DVB-T erfreut sich bei deutschen Zuschauern hoher Beliebtheit, stellten MEDIA BROADCAST, die Task Force DVB-T (ARD/ZDF) und die Deutsche TV-Plattform in einer gemeinsamen Pressemitteilung fest. Als erster Rundfunkübertragungsweg bereits seit Ende 2008 vollständig digitalisiert, standen 2009 besserer Empfang und mehr Programmvielfalt im Vordergrund.
Die Fakten belegen die Erfolgsgeschichte von Digital Video Broadcasting – Terrestrial (DVB-T) in Deutschland: Über 90 Prozent der Bevölkerung werden mit bis zu 34 TVProgrammen versorgt. Neben den Angeboten von ARD und ZDF sowie der der großen privaten Programmveranstalter tragen auch Sparten- und Lokalsender zur Vielfalt bei. In Berlin und Leipzig werden zusätzlich zu Fernseh- auch Radioprogramme bei DVB-T übertragen. Laut dem jüngsten Digitalisierungsbericht der Landesmedienanstalten nutzen 11,3 Prozent aller deutschen Fernsehhaushalte DVB-T – davon 9,9 Prozent am Erstgerät. In einigen Ballungsräumen liegt die TV-Nutzung über Antenne sogar bei über 20 Prozent. Neben dem größeren Programmangebot und der Qualität von Bild und Ton schätzen die Fernsehzuschauer beim “ÜberallFernsehen“ DVB-T die einfache Installation und Bedienung, sowie den mobile Empfang mit dem USB-Stick am Laptop oder im Auto.

In den vergangenen Monaten haben die Sendernetzbetreiber MEDIA BROADCAST und die ARD-Rundfunkanstalten die technische Versorgung mit DVB-T weiter optimiert. Damit können die Programme von ARD und ZDF zusätzlich in mehreren Regionen verbreitet bzw. ihr Empfang konnte optimiert werden. In Stuttgart und in Leipzig/Halle bietet die RTL-Gruppe ein neues Paket mit insgesamt sechs Fernsehprogrammen.

Für den DVB-T-Empfang kann der Kunde zwischen 800 verschiedenen Modellen wählen, die im Handel verfügbar sind. Die Bandbreite reicht von Receivern über tragbare Empfänger mit kleinem Bildschirm bis zu PC-Steckkarten und USB-Sticks für DVB-T. In immer mehr Flachbildschirmen haben die Hersteller bereits DVBT-Tuner integriert, so dass zum Empfang keine zusätzliche Set-Top-Box mehr nötig ist. Seit Beginn des Umstiegs auf digitales Antennenfernsehen sind in Deutschland ca. 24 Millionen DVB-T-Empfänger verkauft worden (Hochrechnung auf Basis der Zahlen der GfK Retail and Technology GmbH).

Zur Orientierung für die Verbraucher und den Handel gibt es sowohl bei Empfangsgeräten wie auch Antennen ein deutschlandweites DVB-T-Gütesiegel – vergeben von der Deutschen TV-Plattform. In deren Arbeitsgruppe Terrestrik arbeiten Experten u.a. an der zukunftsweisenden Weiterentwicklung von DVB-T.